über mich

Wie alles begann…

Bei den abendlichen Runden mit meinen beiden schwarzen Hunden in der dunklen Jahreszeit

hatte ich immer häufiger ein mulmiges Gefühl im Bauch, sobald ich nicht genau sehen konnte, ob die Beiden im Gebüsch etwas Gefundenes fraßen,

und die Erzählungen von Giftködern in unserer Gegend machten die Situation nicht wirklich besser.

Auf dem Heimweg von einer dieser Runden beschloss ich,

ein Licht für die Geschirre der Hunde zu entwerfen,

um diese Problematik ein für alle Mal zu beenden.

Ich bin Mucklerin mit Leib und Seele, und konnte es mit diesem Gedanken im Kopf

kaum noch abwarten, zu Hause anzukommen.

Als erstes musste eine Promotiontasche herhalten:

kurzerhand löste ich das Klettband vom Schultergurt.

Erstes Befestigungsmaterial : Check:)

Dann überlegte ich, wie und wo ich das Licht am Geschirr platzieren wollte,

es musste ein Test her.

Kurz ab ins Kinderzimmer und diverse Spielkisten durchwühlt,

schon hatte ich einen Haarreif mit leuchtenden Teufelshörnchen für Fasching in der Hand –

praktisch diese Sammelkisten!!!

Ich entfernte die Plastikhörner, klebte die beiden Lämpchen zurecht

und setzte unserem größeren Hund Charly den Haarreif auf sein Geschirr.

Er sah ein bißchen aus wie Weihnachtsdeko,

aber Charly freute sich natürlich über eine zweite Runde am gleichen Abend, und wir liefen los.

Ich beobachtete die beide Lichtpunkte in der Dunkelheit und war am Grübeln, w

ie ich den Aufbau für das Geschirr so umgesetzt kriege, wie ich es mir vorstellte.

Da kam uns eine sehr nette ältere Dame entgegen.

Sie grüßte freundlich – ich kannte sie vom Sehen – und sagte zum Hund:

„Na Du siehst ja klasse aus!“

Dann fragte sie mich, was er da auf hatte, und ich antwortete:

„Es ist ein Test, wenn es fertig ist, wird es ein Licht für sein Geschirr,

welches auf den Boden leuchtet, damit ich sehe, ob er unterwegs etwas Gefundenes frißt.“

Sie strahlte mich an und sagte:

„Wenn es fertig ist, möchte ich bitte zwei davon.“

Ich war sprachlos.

Als Mucklerin hatte ich ständig irgendetwas selbst gebaut, aber keine Idee hatte ich jemals erzählt und daraufhin Gleich eine Bestellung für zwei fertige Produkte als Reaktion bekommen.

Das war mein Startschuss, meine Liebe zum Muckeln zum Beruf zu machen.

Ich fuhr am nächsten Tag zu einem Elektrogeschäft

und nervte den Verkäufer ca. 1 ½ Std. mit 1000 Fragen,

was ich beim geplanten Stromkreis zu beachten hätte,

und wie der Aufbau am sichersten wäre

( ich glaube, er hat nach diesem Verkaufsgespräch gekündigt:))

Dann suchte ich mir zu Hause Material zusammen und probierte vieles aus,

bis ich das erste Lightee in der Hand hatte.

Charly bekam es jeden Abend um, es leuchtete perfekt den Boden unter seinem Kopf aus,

blendete ihn aber nicht. Es dauerte nicht lange, bis wir die nette Dame wiedertrafen.

Sie bestellte tatsächlich zwei Stück – in dunkelblau.

Ich werde es nie vergessen und danke ihr heute noch dafür,

denn das waren

die ersten beiden Lightees, die ich verkauft habe.

Stolz wie Bolle!!!

Nun dauert es bei Mucklern nicht lange, bis eine neue Idee her muß,

sonst wird es ja langweilig:)

Wieso also nicht einmal ausprobieren, wie so ein Licht am Schulranzen wirkt???

Hintergrund der Idee war, dass der Schulweg unserer Kinder hauptsächlich aus einem wenig beleuchteten Feldweg bestand, und die Kids es immer ziemlich gruselig fanden, dort langzugehen.

Hmmm…Licht nach hinten machte keinen Sinn…aber nach vorne schon!!!

Die einzige Möglichkeit, etwas zu befestigen war der Schultergurt – und genau das tat ich.

Ergebnis:

Durch die nach vorne leuchtenden LEDs wurde nicht nur der Boden ausgeleuchtet,

die Kinder hatten auch noch das Gefühl, eine Taschenlampe dabei zu haben,

so dass der Gruselfaktor so gut wie weg war. Und sie hatten die Hände frei.

Ein weiterer großer Vorteil fiel uns beim Überqueren einer Straße auf:

Man konnte die beiden durch die Fenster von parkenden Autos sehen.

DAS KANN LEBEN RETTEN!!!

Wie oft kommen Kinder zwischen parkenden Autos hervor, eben weil sie über die Straße müssen, und man sieht sie erst im letzten Moment als Autofahrer.

So entstanden die ersten Schulranzen – Lightees, die ich in passenden Ranzenfarben entwarf.

Wir zeigten sie einigen Mamas in der Schule und erhielten durchweg positive Rückmeldungen.

Grund genug, einen Onlineshop an den Start zu bringen.

Der erste Shop sah grausig aus, aber die Lightees waren im Netz:)

Und es war der erste Schritt in Richtung

wir-sind-sichtbar.de,

zu dem Shop, den Sie heute hier vor sich sehen.

Es folgten die Reflex – Stulpen als zweites Produkt aus unserem Hause,

und dieses Jahr kamen noch die Lichter für Pferde,

das Dreieckstuch für Hunde, die Reflexiiis für Schulranzen und Rucksäcke und der leuchtende Minibeutel hinzu.

Zudem kann ich die vielen weiteren Ideen gar nicht so schnell umsetzen, wie sie da sind.

Meine Liebe zu dieser Arbeit und viele tolle Emails von zufriedenen Kunden,

die meine Produkte weiterempfehlen möchten – aus Überzeugung – bestätigen mir,

dass die nette Dame damals zur richtigen Zeit den wichtigen Schubs in die richtige Richtung gab.

Ein dickes Dankeschön dafür!!!

 Charly mit dem ersten richtigen Lightee für das Hundehalsband 

 

Meine beiden Mäuse mit den  ersten Lightees für Schulranzen

Warum gibt es diese Produkte hier im Shop nicht?

Ich bin derzeit dabei, eine Produktion für meine kleinen handgefertigten Helfer im Strassenverkehr aufzubauen, da meine Nähmaschine und ich überfordert sind:)

Das könnte ein wenig dauern, aber alle weiteren sinnvollen Sichtbarmacher von anderen Herstellern gibt es ja trotzdem 🙂